BRIGITTE METTLER
Dipl. Hundetrainerin für Deutschland & Schweiz

Mein Name ist Brigitte Mettler, geboren 1969 und aufgewachsen in Konstanz. Nach 30 Jahren in der Schweiz lebend bin ich nun wieder zurück zu meinen Wurzeln nach Konstanz an den schönen Bodensee. Im Gepäck habe ich eine  2 ½ jährige Hundetrainerausbildung mit mehr als 1.000 Stunden Theorie und viel Praxis, welche ich gerne mit Ihnen teilen möchte.
Der Anspruch an unsere Hunde hat sich im Wandel der Zeit enorm geändert. Die Anpassung an das Leben des Menschen steht im Vordergrund. Ein Jagdhund sollte nicht mehr jagen, ein Wachhund nicht mehr bellen, er sollte andere Tiere im Haushalt akzeptieren, kinderlieb, pflegeleicht und absolut reisetauglich sein. Auch das „alleine lassen“ wird in unserer schnelllebigen Zeit zum absoluten MUSS.
In unserem Training steht die Beschäftigung und die Alltagsbewältigung im Vordergrund und nicht die der Arbeit für Sieg und Turniere. Für ein glückliches Miteinander gehört ein gewaltfreier und fairer Umgang mit unseren Hunden und auf diesem Weg möchte ich Sie gerne begleiten.

Wie bin ich auf den Hund gekommen? Seit Kindesbeinen an begleiten mich Hunde, Pferde, Schafe, Hühner und vieles mehr durch mein Leben. Bis heute durfte ich allein drei Familienhunde zu meinen treuen Begleiter zählen. Knödi †, Buffy † und Meggy unser Schäfchen. Meggy ist ca. 7 Jahre alt und kommt aus Rom. Da war erstmal Fremdsprachen lernen angesagt. Haben wir gut gemeistert und leben heute harmonisch miteinander.


2001 holte ich River (Bild links) aus Spanien zu mir. Er war ein 8 Monate alter kastrierter Tibeter Terrier Mix und wuchs ohne Mutter und Geschwister im Tierheim auf. Alles was dieser Hund konnte, war NIX! Ich hatte trotz meiner Hundeerfahrung keinen Plan wie ich das jetzt hinkriegen sollte. Ich ließ es erstmal auf mich zukommen und ihn ankommen. Auf einmal merkte ich, dass es zwischen uns gar nicht viele Worte brauchte. River gab einem soviel, ohne viel zu fordern. Trotz allem war er nicht sozialisiert, hatte seine Umwelt nie kennengelernt und konnte auch nicht Treppen steigen. Wie auch, er kannte nur das Kläffen der anderen Hunde im Tierheim, Menschen die keine Zeit für Ihn hatten und das alles ohne Fluchtmöglichkeit. Er hatte ausgeprägte Angstneurosen. Blitz und Donner und Heißluftballone etc., aber Zeppeline sprengten seine Schmerzgrenze. Alles Dinge, die ich ihm nicht näher bringen konnte. Es war ein Drama. Hier war Stressmanagement angesagt. Es gibt Situationen die man nicht im Griff bekommt, aber man versucht, dass es für beide zu einem erträglichen Miteinander kommt. Das Thema Hund wurde durch ihn prägnanter. 2016 verstarb er leider mit 15 Jahren.



2011
trat der Rüde Aiki (Bild rechts) in die Familie meiner Schwester ein. Eine französische Bulldogge aus einem Zirkus befreit und so ca. 2,5 Jahre alt. Aiki war das Wunder schlechthin. Er sprang am Anfang allen an die Gurgel, was vier Beine hatte. Territoriales Verhalten, Beschützerinstinkt und alle Unarten, welche man sich als Hundehalter nicht wünscht. Aber woher soll er den Anstand hernehmen, den er nie erlernt hat? Zu Menschen wiederum freundlich und verschmust, fast schon zur Trennungsangst neigend. Aiki entpuppte sich mit der Zeit als hoch sozialer Weggefährte, der es durch die Geduld und dem Verständnis meiner Schwester schaffte, in Harmonie und stressfrei durch das Leben zu gehen. Er brachte am Morgen die Enten an See und abends wieder zurück. Er schmuste mit den Katzen, anstatt sie zu verjagen und die Pferde wurden umtänzelt und deren Rüben geklaut. Wir hatten viel Spaß und große Freude an seiner Entwicklung. Auch er verstarb leider im Jahr 2016.

Genau die zwei Hunde waren der Auslöser meiner Hundetrainerausbildung. Jeder auf seine Weise so wunderbar und doch war eine Zusammenführung nicht möglich. Wir hatten uns das ziemlich einfach vorgestellt. Der Gedanke, die Zwei regeln das schon selber, war fatal. Durch unsere Naivität und Unwissen, mussten wir später auch nach allen Bemühungen eingestehen, dass wir Schuld waren und das auch nicht mehr zu kitten war. Hier entstand mein Bedürfnis, tiefer in die Hundewelt einzudringen. Zu verstehen, warum diese Begegnung so endete und später auch nie funktionieren konnte. Wir konnten es einfach nicht lesen, das faszinierende Ausdrucksverhalten der Hunde. Genau das war mein Ziel, tiefer in die Psyche der Hunde abzutauchen und deren Verhaltensweisen zu verstehen.

2013 Beginn der Ausbildung zur Hundetrainerin, gestützt auf Hundewissenschaft und Tierpsychologie an der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN) in Wangen/ZH CH.

2015 habe ich dann meine Prüfungen der Hundewissenschaften und als Hundetrainerin abgelegt und erfolgreich bestanden. Dieser Abschluss ist durch die ISO-Zertifizierung der SWISS-TS auch für Deutschland, gemäß TÜV-Süd, ebenso gültig.
2016 habe ich nach 20 Jahren meinen Bankjob in Zürich an den Nagel gehängt und widmete mich seither ganz den Tieren. Unter anderem habe ein Praktikum an der renommierten Hundeschule CANEMIO bei Michaela Heusler in Öhringen absolviert und hier meine ersten selbstständigen Trainerstunden gegeben. Dort habe ich auch eine Welpengruppe sowie eine Junghundgruppe betreut und entdeckte meine Leidenschaft für‘s Mantrailing.
2017 habe ich auf dem Hof meiner Schwester und anderen kleineren Einrichtungen diverse Praktika zur Weiterbildung betrieben, um mich jetzt mit "TRAIN-A-DOG" als klassische Hundeschule für familiär geführte Hunde in Konstanz am Bodensee zu etablieren.   
2018
ist mit dem Start von TRAIN-A-DOG Hundeschule in Zusammenarbeit mit STYLE-A-DOG Hundesalon & WALK-A-DOG Hundebetreuung alle Weichen für eine erfolgreiche Zukunft mit Hunden gestellt worden. Jetzt geht es endlich richtig los für mich in der Hundewelt und darauf freue ich mich sehr.