Galopp
Schnellste Gangart des Hundes. Der Galopp ist ein Springen im Dreitakt. Der Hund setzt gleichzeitig seine beiden Vorderpfoten, dann die beiden Hinterpfoten auf. Dann verschiebt sich das Auflagerungsgewicht von den Vorder- auf die Hinterpfoten, der Körper wird hochgestemmt, die Vorderpfoten greifen erneut nach vorne aus.

Gangarten
Die natürlichen Gangarten des Hundes sind: Schritt, Trab, gemässigter und heftiger Galopp. Ein sich frei bewegender Hund läuft meist im Trab, auch Trollen genannt.

Gebiss
Das Gebiss des Hundes besteht aus 42 Zähnen. Ober- und Unterkiefer können je nach Rassestandard mit Scherenbiss oder mit Zangenbiss schlissen.

Gebärden
Der Hund hat eine Fülle von Ausdrucksmöglichkeiten in Stimme und Gebärden. Die Gebärden zeigen im Gesicht, in der Haltung des Kopfes, besonders der Ohren, in den Augen, in der Haltung des Rumpfes und der Rute die jeweiligen Gemütsstimmung des Hundes an. Sehr markant sind Demutsgeste, Imponiergehabe, Drohstellung, Freude, Trauer und Schmerz.

Hundesteuer
Die Hundesteuer dient den Gemeinden zur Einnahmebeschaffung.
Ordnungspolitisches Ziel ist es, durch die Erhebung einer Hundesteuer die Zahl der gehaltenen Hunde zu begrenzen.

Die Geschichte der Hundesteuer reicht bis in die Zeit um 1500 zurück. Damals wurde die Hundesteuer in Form von Kornabgaben (Roggen, Gerste, Hafer) erhoben. [Hundekorn]

Impfplan
Herkömmlich
6. – 7. Woche – Parvovirose (P), Zwingerhusten
8. – 9. Woche – Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose (SHLP)
12. – 13. Woche – Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose (SHLPT)
15. – 16. Woche – Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose (SHLPT)

Im höheren Alter reicht auch bei herkömmlicher Praxis eine Dreifachimpfung gegen Parvo, Leptospirose und Tollwut.

Instinkt: [Anreiz, Eingebung], natürliches und unbewusstes Verhalten in Entscheidungs-Situationen. (Instinkt Verhalten)

Gegensatz: bewusst verstandesmässiges, erlerntes Verhalten.
Instinkte sind Verhaltensmuster, deren prinzipielle Elemente in den Genen kodiert sind.

Intelligenz
Intelligenz ist ein reiner Leistungsbegriff. Sie setzt sich zusammen aus genetischer Veranlagung, psychologischer Wahrnehmung und Lernfähigkeit. Auch halbwegs aussagekräftige, biologische Intelligenztests können niemals aus dem rein humanpsychologischen Bereich stammen, nur aus dem biologischen, also etwa Überlebens- und Lernfähigkeit.

Jaulen
In verschiedenen Tonhöhen abgegebener Hundelaut von sehr vokalischem Klang.

Junghund
Nach dem Welpenzeit spricht man bis zum Alter von 18 Monaten vom Junghund.