Konditionierung
Konditionieren (Bedingen) heisst in der Lernpsychologie: das Ausbilden bedingter Reaktionen (Reflexe), Ein unbedingter (angeborener) Reflex wird durch einen natürlichen Reiz ausgelöst (zum Beispiel das Augenschliessen bei Gegenwind).

Der angeborene Reflex kann jedoch auf einen unwirksamen (zum Beispiel für Hunde neutralen) Reiz übertragen (konditioniert) werden, indem dieser mehrmals mit dem angeborenen Reflex gekoppelt wird. Pawlowscher Reflex :

Klassische Konditionierung: Lernen, dass einem Reiz ein anderer folgenwird. Operative (instrumentelle) Konditionierung: Lernen, dass einer Aktion eine Konsequenz folgt.

Läufigkeit
Fruchtbare Zeit der Hündin, auch Hitze genannt. Hündinnen werden in der Regel zweimal im Jahr läufig. Die erste Läufigkeit einer Hündin tritt meistens zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat ein, manchmal aber auch erst später.

Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn ihre Hündin mit 18 Monaten immer noch nicht läufig war. Oft sind es gerade Hündinnen großer Rassen, die etwas länger dafür brauchen. Die Dauer der Läufigkeit beträgt in der Regel etwa drei Wochen und wiederholt sich im Schnitt alle sieben Monate.

Lachen
Ein dem Lächeln ähnlicher Ausdruck kommt beim Hund zustande, wenn die Mundwinkel weit nach hinten und deutlich nach oben gezogen sind, wobei die Ohren nach hinten gelegt werden.

Öffnet sich das Maul leicht, so dass die Zunge sichtbar wird, und werden die Mundwinkel noch stärker aufwärts gebogen und die Fangspalte fast bis zu den Ohren auseinander gezogen, so nimmt sich das noch deutlicher aus. Am häufigsten erscheint dieser Ausdruck bei Spielstimmung und Wohlbehagen des Hundes.

Lager
Liege -und Ruhestätte des Hundes

Langhaar
Weiches langes Deckhaar (z.B. Irish Setter).

Lauern
Gespannte Erwartung oder wachsende Aufmerksamkeit, vom Hund durch Spitzen der Ohren, Heben des Kopfes und Stillstehen sowie regloses Tragen der Rute bekundet.

Laut
Sprache des Hundes; aus innerer Erregung oder auf Befehl (Gib Laut) ausgestossen. Man unterscheidet Sichtlaut, wenn ein Hund einem Stück Wild bellend (mit lautem Hals) folgt, solange er es sieht. Gibt der Hund dann noch Laut, wenn das Tier seinen Augen entschwunden ist, spricht man von Spurlaut. Andere Bezeichnung für Bellen oder Hals geben.

Gute Stöberhunde müssen fährtenlaut jagen, andere dürfen erst beim Sichten des Wildes Laut geben.

Lautlose Hundepfeife
Das Hörvermögen des Menschen reicht von 16 – 20 000 Hertz (Schallschwingungen in der Sekunde). Die obere Grenze des Hörvermögens trainierter Hunde liegt demgegenüber bei 100 000 Hertz. Mit der Galton-Pfeife erzeugten Welle hört der Hund noch auf 500 m Entfernung, nicht aber der Mensch oder das Wild. Somit kann der HF dem Hund auf diese Weise Befehle geben, ohne sich durch den Pfiff zu verraten.

Lautverständnis
Fähigkeit des Hundes, den Sinn eines Befehles oder Zuspruchs aus dem Klang oder Tonfall der menschlichen Stimme zu erfassen.

Lautverweisen
Lautäußerung eines Hundes der ab und zu bellend zum Hundführer zurückläuft um den Fund zu verkünden

Lawinensuchhund
Rettungsdienste in aller Welt erkennen die Lawinenhunde als schnellstes und zuverlässigstes Rettungsmittel bei Lawinenkatastrophen an.

Leinenzwang
Vorschrift, den Hund nur an der Leine auszuführen. Auszug des Hunderegelmend der Einwohnergemeinde Baar (Hundehaltung Art.21) Hunde müssen an der Leine geführ und dürfen nicht frei laufen gelassen werden: – in öffentlich zugänglichen Lokalen, wie Wirtschaften und Verkaufsläden – in den Wohnzohnen – auf Pausenplätzen der Schule und in Parkanlagen – in der näheren Umgebung von Spiel- und Sportplätzen – auf verkehrsreichen Strassen – in Wäldern un im unmittelbaren Waldbereich (Ausnahme: Jagdhunde während der Jagd) – zur Nachtzeit

(Art.22) – Läufige, bissige und kranke Hunde sind stets anzuleinen. Bissige Hunde müssen überdies einen Maulkorp tragen. Leinenzwang ist jedoch auch ratsam nach bestimmten Verletzungen (Brüche, Zerrungen etc. des Stützapparates) des Hundes zur schnelleren und besseren Heilung.

Läufe
Bezeichnung für Bein, an den Vordergliedmassen vom Ellbogengelenk, an der Hinterextremität vom Kniegelenk an abwärts.

Magnetfeldtherapie
Beispiele für den Einsatz der Magnetfeldtherapie bei Tieren

– Störungen im Bereich des Bewegungsapparates
– Durchblutungsstörungen
– schlechte Wundheilung
– Schmerzen

Mannschärfe
Aggressionspotential des Hundes gegenüber Menschen. Die Mannschärfe ist je nach Rasse unterschiedlich stark ausgeprägt und kann durch Training gesteigert werden oder gedämpft werden. Herdenschutzhunde besitzen eine sehr hohe Mannschärfe,  Golden Retriever sind so gut wie nie Mannscharf.